“Geil, das peinliche Foto stellen wir online!”

„Geil, das peinliche Foto stellen wir online!“

Von Florian Buschendorff

Lesetagebuch von Maxim, Nils, Hendrik, Jessica, Lukas, Dorian im Schuljahr 2012/13

Inhaltsübersicht

Nummer

 

Ort

Inhalt (Stichwörter)

Seite

1 Bei Josi zu Hause Josi hat Albtraum von der Schule, Josi bekommt Anruf auf ihr Handy 5-8
2 Bei Antonia zu Hause Ein guter Auftakt um Josi zu mobben 9-14
3 Auf Antonias Party Jessica machte Josi nach! Die anderen sagen sofort ,,Fettschlampe” zu ihr. 15-24
4 In der Schule Josi kommt in die Klasse. Auf der Tafel steht eine Internet-Seite. 25-31
5 In Antonias Haus Eine gefälschte E-Mail, Der Beginn einer kleine Liebe zwischen Antonia und Till. 33-37
6 Bei Josi Zuhause Josi wurde wieder im Chat gemobbt. Sie schreibt mit Sabrina. 39-48
7 Auf der Bowling Bahn Josi bei Till und Antonia in der Gruppe sie wird von Juliana und Jessica gedisst. 49-57
8 Zuhause im Bett Josi hatte wieder Albträume 59-64
9 Till wird gekündigt Till muss arbeiten. Er wird gekündigt. 65-71
10 Im Möbelhaus  Till ist sauer und ruiniert 73-78
11 In der Schule Raum 04 Josi wird nass gemacht. 79-82
12 Bei Josi Zuhause Till und Antonia reden mit Josi 83-86
13 Bei Josi ,Polizeiwache Auf der Polizeiwache. 87-91
14 In der Schule Sascha steckte hinter den Beleidigungen und Drohanrufen. 93-95
15 In der Klasse Ein Polizist kommt in die Schule und klärt die Schüler der Klasse über Mobbing auf. 97-102
16 In der Schule Jessica hat die E-Mail an Josi gesendet 103-106
17 In der Schule Antonia hat eine Überraschung für Josi. 107-110

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Figurenbeschreibung von Josi

Josefine Bartels (S.84. Z.3) Spitzname ist Josi. Sie ist 14 Jahre alt und geht in die 9. Klasse. Josi ist klein und dick. Sie wiegt 67 kg (S.41.Z.2) und hat eine stämmige Figur (S.20.Z.4). Ihre Mitschüler sagen deshalb zu ihr “Fettschlampe” und “Fettarsch auf Dackelfüßen” (S.40.Z.12, 13). Josi sieht auch nicht so gut aus,  weil sie sich nie schminkt (S.41.Z.3, 4, 5, 6) und nicht die besten Sachen an hat. Sie beleidigen Josi auch noch als Fettfleck (S.20.Z.24) Dazu kommt, dass sie Sommersprossen hat (S.42.Z.8, 9).

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Inhaltsangabe

Kapitel 7

In Kapitel 7  des Buches  „Geil, das peinliche Foto stellen wir online“ von Florian Buschendorff  geht es um eine Mobbingsituation  beim Bowling.

Zunächst werden die Schüler in Teams aufgeteilt. Niemand außer Antonia will mit Josi in einer Gruppe sein. Beim  Aufschreiben der Teammitglieder  wird Josi „Kugel“ genannt. Beim Bowlen hat Josi ihre Ruhe, weil sie  wie ein Profi wirft. Auf der Toilette  trifft  Till seinen Klassenlehrer Herrn  Steiner,  sie reden über Josi. Während Till  auf der Toilette ist provozieren die anderen Josi so lange, bis sie ausgerastet. Nun  ist  Till in der Zwickmühle. Auf der  einen Seite will Till  seinen Ruf  in der Klasse nicht verlieren, andererseits will Till den beiden helfen.

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Jessicas Brief an Josi!

   Josi, es tut mir leid, ich wollte nur ein wenig Aufmerksamkeit  vor unseren Klassenkameraden. Es tut mir leid, ich dachte ich komme besser an Till ran, wenn ich beim Mobbing der anderen mitmache, aber er hat ja schon Antonia. Ich glaube, wir können uns besser verstehen und ich wurde früher auch gemobbt und weiß, wie das ist. Trotz dieser eigenen schlimmen Erfahrung habe ich dich auf die fieseste Weise gemobbt. Ich wünsche dir noch viel Glück und hoffe, dass du mir irgendwann verzeihen kannst.

 In Liebe Jessica

Aufgabe 9 Eine besonders berührende Textstelle

Diese Teststelle (S. 82/ Z. 13 bis 21) hat mich traurig/ nachdenklich gemacht, weil Josi hier an Selbstmord denkt. Es ist schon ganz, ganz schlimm bei ihr, denn ich glaube, sie weiß keinen anderen Ausweg mehr. Sie ist ja ganz alleine. Ihre Mutter ist auf Geschäftsreise, ihr Vater hört ihr nicht zu, sie hat keine Freunde. Die alten Freunde haben keine Zeit mehr für sie und in der Schule hat sie auch keine. Keiner hört ihr zu. Sie wird von allen Seiten angegriffen. Das tut echt weh. Deshalb fragt sie sich vielleicht, was sie noch auf dieser Welt soll. Sie hat keinen echten Vertrauten oder Freund, der ihr zuhört oder einfach für sie da ist, nur ihren Kater Sammy.

Was ist Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing ist das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen im Internet oder mit dem Handy – meist über einen längeren Zeitraum. Dabei werden unterschiedliche Internet- und Handydienste verwendet: z, b. E-Mail, Instant Messaging, Foto- oder Videoplattformen, Kommunikation in Chatrooms, in Diskussionsforen, in Blogs und in sozialen Netzwerken usw.

Mobbing hat es schon immer gegeben. Mit dem Cyber-Mobbing allerdings erlangt das Mobbing eine völlig neue Qualität:

Inhalte verbreiten sich rasch, vor einem großen Publikum und sind oft nicht mehr zu entfernen.

Cyber-Mobbing stellt einen ‘‘ rund um die Uhr‘‘ Eingriff in die Privatsphäre dar, der von den eigenen vier Wänden nicht Halt macht – es sei denn, man nutzt keine neue Medien. Handy oder Internet nicht mehr zu nutzen ist für die meisten Betroffenen keine Option.

Personen, die andere online mobben, agieren oft (scheinbar) anonym. Die Rolle Täter und Opfer sind oft nicht mehr zu trennen, Attacken können sie in Form von Gegenattacken gegen einen selbst werden.